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Auf Social Media live gehen: In dieser Übersicht findest Du alle hilfreichen Links zu Anleitungen, die erklären, wie man mit Social Media Livestreaming-Projekte ausrichtet.

Heutzutage gibt es zahlreiche Social-Media-Portale, auf denen Nutzerinnen und Nutzer Inhalte live streamen können. Das funktioniert bei den größeren Netzwerken wie YouTube, Facebook oder Instagram schon einige Zeit. Andere Plattformen haben längst nachgezogen, neue haben sich etabliert. Um auf dem Markt als Social-Media-Plattform fürs Publikum attraktiv zu bleiben, ist das auch nötig. Denn Internetnutzerinnen und -nutzer konsumieren immer häufiger Bewegtbild sowie Livestreaming-Inhalte über die Portale.

Social Media Live

Auf sozialen Netzwerken live streamen. Foto: Adem AY / Unsplash

Welches Netzwerk sich für wen dafür am besten eignet, kommt auf die Zielgruppe an. Und darauf, ob man als einzelner Creator oder als Unternehmen unterwegs ist.

Tatsächlich muss sich heute auch niemand für nur ein Portal entscheiden. Denn es gibt die Möglichkeit, auf vielen Sites gleichzeitig zu streamen: mit Multistreaming. Wer das professionell betreibt, nutzt eine Multistreaming-Software in Kombination mit den Social-Media-Plattformen.

Dazu interessant: Mobile Streaming Equipment – was brauche ich?

Social Media Live: Die Plattformen im Überblick

Immer mehr Social-Media-Portale bieten Livestreaming-Funktionen an. Wir zeigen eine Übersicht aller Optionen und verlinken die Anleitungen.

Instagram Live

Social Media Live

Livestreaming mit Instagram. Foto: Alexander Shatov/ Unsplash

Der Social-Media-Riese Instagram zählt zu den meist genutzten Portalen. Die Gründung war 2010. Der Fokus der zum Unternehmen Meta gehörenden Plattform ist das Teilen von Fotos und Videos. Livestreaming ist mittlerweile ebenso ein fester Bestandteil des Services. Der Name Instagram ist eine Wortzusammensetzung aus „instant camera“ – also Sofortbildkamera – und Telegramm. Das Portal gibt es seit 2012 für mobile Geräte, heute kann es auch im Webbrowser am Rechner genutzt werden.

Wie eine Liveübertragung auf Instagram Live funktioniert, kannst Du im Hilfebereich von Instagram nachlesen. Dort ist detailliert beschrieben, wie man das über die App-Anwendung erstellt.

Neu ist allerdings, dass Instagram eine erweiterte Funktion in Planung hat: den Instagram Live Producer. Damit soll es zukünftig – nach der Testphase – möglich sein, auch außerhalb des Smartphones live zu streamen. Über diese Neuheit berichteten wirinklusive Anleitung.

LinkedIn Live

Social Media Live

Livestreaming mit LinkedIn. Foto: inlytics/ Unsplash

Das in Sunnyvale, Kalifornien, ansässige Unternehmen wurde bereits in 2002 gegründet. Personen und Unternehmen nutzen das soziale Netzwerk vor allem, um international Geschäftskontakte zu knüpfen und sich über Business-Themen auszutauschen. Seit 2016 ist Microsoft der Dachkonzern. Mit einem eigenen LinkedIn-Profil können Nutzerinnen und Nutzer weltweit zum Beispiel nach Jobs suchen, andere Mitglieder empfehlen, Themengruppen erstellen oder Newsletter veröffentlichen. Mit LinkedIn Live hat das Portal den Service erweitert, LinkedIn Live und LinkedIn Live Events zählen zu den neuesten „Marketing Solutions“.

Viele Corporate Influencer und Unternehmen entscheiden sich, über das Portal live zu streamen. Um das Businessnetzwerk dafür zu nutzen, braucht es nur wenige Schritte.

Welche Kriterien für den Live-Zugriff gelten und wie man eine Live-Veranstaltung anlegt, erklärt diese Schritt-für-Schritt-Anleitung.

YouTube Live

YouTube, 2005 gegründet und ansässig in Kalifornien, gehört seit 2006 zu Google. Das bis heute wohl populärste Videoportal, mit dem auch Creators selbst Geld verdienen können, verzeichnet große Umsatzerfolge mit Videos. Diese können als passiver Nutzer einfach nur angesehen oder mit einem YouTube-Konto selbst hochgeladen werden. Das funktioniert privat, öffentlich oder ungelistet. Heutzutage zählt auch Livestreaming dazu, nicht nur Video-on-Demand-Inhalte. Der Name bedeutet übrigens in direkter Übersetzung „du Röhre“ oder freier übersetzt „du sendest“. Denn „Tube“ wird umgangssprachlich auch Fernseher genannt.

Social Media Live

Livestreaming mit YouTube. Foto: Christian Wiediger/ Unsplash

Das Videoportal bietet mit YouTube Live verschiedene Optionen fürs Livestreaming an:

Die erste Möglichkeit ist das Streamen über eine Webcam. Hier geht es zur Anleitung.

Natürlich lässt sich ein Livestream auch über ein mobiles Endgerät starten. Mehr dazu.

Die dritte Option ist das Streamen via Encoder, diese Möglichkeit ist für Profis gut geeignet. Es gibt verschiedene Encoder für YouTube Live Verified – alle Infos.

Auf dieser Site kannst Du Dir detaillierte Anleitungen herunterladen. YouTube erklärt alle wichtigen Schritte, beginnend mit der Erstellung eines Kanals für Live-Events.

Und wie Du über die Contentflow-Software einen YouTube-Livestream startest, liest Du in dieser Anleitung.

Alles Wissenswerte zum Thema Livestreams auf YouTube zeigt eine Übersicht.

Facebook Live

Das soziale Netzwerk Facebook gehört wie Instagram zu Meta Platforms. Es ist seit 2004 online. Privatpersonen können sich ein Profil, Unternehmen können sich eine Facebook Page einrichten. Letztere sind auch dann öffentlich sichtbar, wenn man keinen Login bei Facebook hat. Es gibt verschiedene Seitenkategorien wie beispielsweise Unternehmen, Institution, Marke, Band, Gemeinschaft und einige mehr. Viele Sales-Leute nutzen Facebook fürs Marketing, dafür eignen sich Facebook Ads. Heutzutage bietet das Portal zahlreiche andere Funktionen an wie Veranstaltungskalender, Videos, Messenger-Dienst, Creator-Bereich und auch Facebook Live. Mark Zuckerberg hatte im Jahr 2021 verlautet, dass Facebook in ein Metaversum umgebaut werden würde. Auch wenn die Plattform aus verschiedenen Gründen häufig in die Kritik geriet, ist laut Statista die Anzahl der Nutzerinnen und Nutzer weltweit steigend.

Social Media Live

Facebook und Livestreaming. Foto: Sticker Mule / Unsplash

Mit Facebook hast Du die Optionen, über eine Seite, in einer Gruppe, im Profil oder in einer Veranstaltung live zu streamen. Das funktioniert übers Smartphone oder via Computer.

Das Unternehmen Meta hat für Facebook Live zahlreiche Infoseiten und Anleitungen veröffentlicht:

Unter folgendem Link wird beschrieben, wie man mit einem Smartphone live geht und mit dem Computer: Facebook Live

Zudem gibt es weitere Informationen, wie man eine Live-Übertragung mit Facebook über eine Streaming-Software startet.

Des Weiteren bietet Meta Unternehmen eine Infoseite zu Best Practices fürs Streamen an: Streaming und Facebook Business

Solltest Du bereits mit der Contentflow-Software arbeiten, haben wir auch eine Anleitung, die zeigt, wie ein Livestream auf einer oder mehrerer Facebook-Seiten ausgespielt wird.

Twitter Live

Social Media Live

Twitter. Foto: Brett Jordan/ Unsplash

San Francisco, 2006: Der Onlinedienst Twitter geht an den Start. Er wird auch als Microblogging-Service bezeichnet und ist somit der erste Social-Media-Service, der in begrenzter Zeichenzahl wie ein digitaler Newsdienst funktioniert. Kürzlich geriet Twitter mit der geplanten Übernahme durch Unternehmer und Multimilliardär Elon Musk in die Schlagzeilen. Eine rasante Entwicklung, wenn man bedenkt, dass Twitter ursprünglich einmal ein Forschungsprojekt für interne Kommunikation innerhalb einer Podcasting-Firma gewesen ist. Der Name Twitter bedeutet in der Übersetzung so viel wie „Gezwitscher“. Nachdem Twitter die Periscope-App, eine Anwendung zur Livevideo-Übertragung, einstellte, gewann die Funktion Twitter Live mehr und mehr an Bedeutung.

Twitter hat im Hilfebereich eine Anleitung veröffentlicht, die Schritt für Schritt zeigt, wie man mit Twitter live geht und welche Optionen man hat – jetzt lesen.

Und im Create-Twitter-Bereich gibt es mehr Informationen über: Media Studio Producer, Professional Broadcasting, Mobile Broadcasting, One-touch oder API.

Contentflow hat dazu ebenso eine Anleitung erstellt: Einen Livestream via RTMP zu Twitter schicken

Twitch

Mit Twitch live streamen. Foto: Caspar Camille Rubin / Unsplash

Twitch ist mit der Gründung in 2011 ein etwas jüngeres Community-Portal. Es gehört seit 2014 zu Amazon und konzentriert sich mit seinem Service in erster Linie auf Liveübertragungen von Videospielen und E-Sports sowie Interaktionen zwischen Nutzerinnen und Nutzern. Seit 2016 gibt es eine Kategorie mit dem Namen „In Real Life“ (IRL). Hier geht es darum, Alltägliches zu teilen und zu diskutieren. Es ist zudem möglich, mittels eines Partnerprogramms unter gewissen Voraussetzungen – ähnlich wie bei YouTube – im Stream Werbung zu schalten. Jüngsten Entwicklungen zufolge entscheiden sich Gamer allerdings vereinzelt, eigene Videoportale zu etablieren.

Im Twitch Creator Camp gibt es zahlreiche Informationen zum Portal. Dort befindet sich auch ein Feld „Go-live“.

Außerdem gibt es hier eine Übersichtsseite zu den ersten Schritten auf Twitch und wie man ein Twitch Studio einrichtet.

Mit der Contentflow-Software kannst Du ebenso einen Stream zu Twitch senden – so geht das.

TikTok

TikTok-App. Foto: Olivier Bergeron / Unsplash

Noch neuer auf dem Markt ist der Anbieter TikTok von ByteDance, den es seit 2016 gibt. Genaugenommen lief die App aus China damals noch unter dem Namen musical.ly. In Asien erreichte dieses Videoportal mit Lippensynchronisation für Videoclips große Nutzungserfolge. Userinnen und User können hiermit einerseits Musikclips anschauen, andererseits selber Kurzvideos aufnehmen und mit Effekten bearbeiten. TikTok folgt grundsätzlich also der Idee von Playbacks beziehungsweise Karaoke. Die Plattform stand allerdings medial wegen Sicherheit, Mobbing, Zensur oder Fakenews in der Kritik. Die Zielgruppen bestehen vorwiegend aus jungen Menschen im Teenager-Alter, die gerne viralen Trends und sogenannten Internet-Challenges folgen.

Wer mit TikTok streamen möchte, schaut sich am besten auf dieser Seite um. Dort gibt es alle wichtigen Informationen zum Thema „Going Live“.

Eine Anleitung von Contentflow gibt es auch.

Multistreaming

Mit einer Streaming-Software wie Contentflow ist es möglich, einen Livestream von einer zentralen Stelle aus zu mehreren Social-Media-Plattformen zu verteilen. Das hat den Vorteil, dass man dies nicht auf jeder Seite einzeln machen muss. Zudem lässt sich so die Reichweite für den eigenen Content erhöhen, indem etwa verschiedene Zielgruppen auf den unterschiedlichen Kanälen angesprochen werden.

Du möchtest mehr Informationen über die Contentflow-Software erhalten, kontaktiere uns und buche eine kostenfreie Demo.

Miriam

ist Content Creator bei Contentflow.