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Der „Mobile Streaming Report 2021“ von Adjust liefert einen Blick auf den globalen Streaming-Markt. Darin manifestiert sich einmal mehr: Mobile wird zum Mainstream, Konsumenten geben beträchtliche Summen für das Streaming aus. Am meisten wird in Korea ausgegeben (42,68 Dollar pro Monat im Durchschnitt), in China wird am häufigsten und längsten gestreamt, jeden Tag etwa eine Stunde pro Person. 

Video Streaming ist dabei kein Phänomen der jüngeren Generation. Etwa die Hälfte der Smartphone-User über 55 Jahre streamt regelmäßig Videos über das Smartphone. Generationenübergreifend ist dabei, dass das Smartphone zum Streamen genutzt wird. Manchmal auch parallele zur Fernsehnutzung. Das ist insbesondere für Werbetreibende und Medienunternehmen interessant, Stichwort Connected TV. Im Durchschnitt nutzen mehr als drei Viertel (76 Prozent) aller Befragten ihr Mobiltelefon, während sie fernsehen.

Video Streaming im Ländervergleich

Mobile Streaming Report

Mobile Streaming. Foto: Nathan Dumlao/ Unsplash

Die Menschen in China (93,8 Prozent) und der Türkei streamen im Ländervergleich am häufigsten. Insbesondere in China wird am längsten gestreamt, rund eine Stunde ist es pro Session.

Es werden durchaus beträchtliche Summen für Streaming- und On-Demand-Unterhaltung ausgegeben. Korea führt mit 42,68 US-Dollar monatlich, gefolgt von Singapur und den UK mit rund 35 US-Dollar. In Deutschland geben die Verbraucher durchschnittlich 34,36 US-Dollar pro Monat aus.

Auch zu Hause wird mobil gestreamt

Neu im Report 2021 ist, dass Nutzerinnen und Nutzer nicht nur unterwegs, etwa auf dem Weg zur Arbeit, Livestreamen, sondern auch vermehrt zu Hause. Ein Grund dafür ist sicherlich die Covid-19 Pandemie. Mehr als die Hälfte Befragten der Verbraucherinnen und Verbraucher (52,5 Prozent) gab an, dass sie seit dem Lockdown mehr Videoinhalte streamen. Ein Großteil streamt mindestens einmal am Tag Inhalte übers Smartphone, ein neuer Höchststand.

Gregor Landwehr

Gregor Landwehr

ist Co-Founder & COO von Contentflow.