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Wir haben bereits Tipps für die passende Hintergrund-Kulisse und den perfekten Live-Auftritt bei Livestream-Veranstaltungen gegeben. In diesem Beitrag geht es um Tonstörungen im Livestream drinnen und wie man die lästigen Hintergrundgeräusche vermeiden oder mindern kann. Das sind unsere sechs Tipps.

Du hast ein Live-Event geplant, sitzt aber in einem Großraumbüro oder hast im Raum ständige Geräusche wie zum Beispiel eine Klimaanlage im Hintergrund laufen. Es gibt einige Möglichkeiten, wie man Geräuschquellen live minimieren kann. Im Folgenden geht es um Live-Produktionen.

1. Tonstörung im Livestream identifizieren

Mögliche Störquellen können aus vielerlei Gründen entstehen. Dazu zählen Klimaanlage, Heizung, Ventilatoren, Stimmen, laufendes Wasser, Straßengeräusche durch offene Fenster oder ähnliches, aber auch Smartphones können Störgeräusche verursachen. Identifiziere die Quellen und versuche, sie vor dem Start des Live-Events zu minimieren. Das kann unter Umständen manchmal schwierig sein. Überlege dann, ob Du eine alternative Location finden kannst.

2. Einwandfreie Technik

Zunächst solltest Du prüfen, ob die Technik einwandfrei eingerichtet wurde. Das heißt: Prüfe, ob Kabel, Anschlüsse, Mikrofon und die Soundkarte des Computers funktionieren, indem Du einen Testlauf startest. Du kannst außerdem einmal die Umgebung aufnehmen, also die Atmosphäre, und Dir die Aufnahme anhören. Meistens lassen sich so die Störquellen direkt finden.

Hintergrundgeräusche

Mikrofon mit Windschutz in passender Entfernung zum Sprecher während eines Livestreams. Foto: Malte Helmhold/ Unsplash

3. Mikrofon-Aufbau

Der Set-Aufbau fürs Livestreaming sollte bestenfalls gemeinsam mit Technik-Experten durchgeführt werden. Nutze auf jeden Fall ein externes Mikrofon, die meisten internen Mikros von Computern sind qualitativ nicht ausreichend. Das Mikrofon positionierst Du in angemessener Weite von der sprechenden Person. Nicht zu nah, damit keine Atemgeräusche zu hören sind. Nicht zu weit, damit Hintergrundgeräusche des Raumes möglichst wenig aufgenommen werden. Ein Pop- oder Windschutzschutz ist generell empfehlenswert.

4. Systemeinstellungen am Rechner

Es gibt die Möglichkeit, direkt am Rechner – Windows oder Mac – die Aufnahme von Hintergrundgeräuschen zu minimieren. Dazu gehst Du in die Systemeinstellungen in die Audio-Settings und regulierst dort die Eingangslautstärke von Deinem extern angeschlossenen Mikrofon etwas nach unten. Starte einen Testlauf mit der neuen Einstellung und prüfe die Aufnahme.

5. Funktionen der Streaming-Tools nutzen

Je nachdem, welches Tool Du für einen Livestream verwendest, kannst Du in den Einstellungen nach Funktionen wie „automatische Stimmerkennung“ oder „Push-to-talk“ suchen. Diese unterbinden Geräusche zusätzlich.

6. Weitere Software-Tools

Mittlerweile findest Du auch viele Tools, die ausschließlich dafür entwickelt worden sind, Hintergrundgeräusche automatisch live zu unterbinden oder zu minimieren. Zu diesen Tools zählen beispielsweise Krisp.ai, RTX Voice oder Utterly. Sie werben damit, Raumakustik und Echo zu beseitigen. Zudem laufen sie mit zahlreichen Kommunikationstools. Die Kosten richten sich nach den persönlichen Nutzungswünschen.

 

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Miriam

ist Content Creator bei Contentflow.